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Lass uns deshalb einige einfache Verpolungsschutzschaltungen ansehen.<\/strong><\/p>\n\n<h2 id=\"verpolungsschutz\">Verpolungsschutz<a href=\"#verpolungsschutz\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Die richtige Polarit&auml;t ist wichtig. Fast alle Halbleiterbauelemente und Elektrolytkondensatoren sind empfindlich gegen&uuml;ber Verpolung. Das versehentliche kurzzeitige Anlegen einer R&uuml;ckw&auml;rtsspannung kann die Bauteile leicht zerst&ouml;ren. In diesem Artikel werden wir uns einfache Verpolungsschutzschaltungen mithilfe einer Diode ansehen.<\/p>\n<p>Es gibt zwei verschiedene M&ouml;glichkeiten, die Diode in einer solchen Schutzschaltung zu nutzen:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Diode in Reihe zur Last schalten<\/li>\n<li>Die Diode als Shunt parallel zur Last verwenden<\/li>\n<\/ol>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Verpolungsschutz mit Dioden\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/reverse-polarity-protection\/diode-reverse-polarity-protectionDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Schauen wir uns diese beiden M&ouml;glichkeiten und ihre Vor- und Nachteile also einmal genauer an.<\/p>\n<h2 id=\"diode-in-serie\">Diode in Serie<a href=\"#diode-in-serie\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Die gebr&auml;uchlichste Verpolungsschutzschaltung besteht aus eine Diode, die in Reihe mit dem Stromkreis geschaltet wird. Bei Verpolung blockiert die Diode den Stromfluss und sch&uuml;tzt so die angeschlossene Schaltung.<\/p>\n<p>Ein Beispiel hierf&uuml;r ist die Schutzschaltung f&uuml;r die Batteriebuchse des Arduino Uno. Wie im Bild gezeigt, befindet sich direkt neben der Buchse eine Diode. Sie dient als Schutz, falls eine negative Spannung &uuml;ber die Buchse eingespeist wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Verpolungsschutzdiode neben der Batteriebuchse des Arduino\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/reverse-polarity-protection\/arduino-protection-diodeDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Link: <a href=\"https:\/\/content.arduino.cc\/assets\/UNO-TH_Rev3e_sch.pdf\">Arduino Schaltplan<\/a><\/p>\n<h2 id=\"diode-als-shunt\">Diode als Shunt<a href=\"#diode-als-shunt\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Alternativ kann die Diode als Shunt verwendet werden. Ein Shunt ist ein alternativer niederohmiger Strompfad. Auf diesem Pfad kann der Strom im Falle einer Verpolung um den gesch&uuml;tzten Stromkreis herum flie&szlig;en.<\/p>\n<p>Bei Dioden und LEDs ist ein typisches Beispiel hierf&uuml;r der Einsatz einer sogenannten antiparallelen Diode. Wie im untenstehenden Schaltplan zu sehen ist, wird die Diode in der umgekehrten Richtung zur LED angeschlossen.\n<img loading=\"lazy\" alt=\"Verpolungsschutz mithilfe einer antiparallelen Diode\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/reverse-polarity-protection\/diode-anti-parallelDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Unter normalen Bedingungen ist die Schutzdiode in Sperrichtung und der Strom flie&szlig;t durch die LED. Im Falle einer Verpolung wird die Diode leitend und der Strom flie&szlig;t stattdessen durch sie. Die LED ist gesch&uuml;tzt.<\/p>\n<h2 id=\"von-der-theorie-zur-praxi\">Von der Theorie zur Praxis<a href=\"#von-der-theorie-zur-praxi\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Theoretisch ist die in Reihe geschaltete Diode der optimale Verpolungsschutz. Es ist eine einfache, aber wirksame Ma&szlig;nahme, um Stromfluss in Sperrichtung zu verhindern.\nEs kommt jedoch auf die Praxis an. In der Praxis liegen die Dinge anders. Warum? Weil Dioden in der Praxis alles andere als perfekt sind:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Dioden sind keine perfekten Leiter in Durchlassrichtung<\/strong>\nDer Spannungsabfall &uuml;ber der Diode in Durchlassrichtung quantifiziert die Unzul&auml;nglichkeit der Dioden in Bezug auf die Eigenschaft als perfekter Leiter.\nBei Standard-Siliziumdioden betr&auml;gt dieser Spannungsabfall etwa 0,7 V und bei Schottky-Dioden etwa 0,3  V.<\/li>\n<li><strong>Dioden sind keine perfekten Isolatoren in Sperrrichtung<\/strong>\nDer Leckstrom in Sperrrichtung gibt an, wie gut die Diode einen Stromfluss in Sperrrichtung unterdr&uuml;cken kann. Eine Standarddiode hat einen Leckstrom von einigen Mikroampere. Schottky-Dioden haben einen wesentlich h&ouml;heren Leckstrom im Bereich von mehreren Milliampere.<\/li>\n<\/ol>\n<h3 id=\"effekt-auf-diode-in-serie\">Effekt auf Diode in Serie<a href=\"#effekt-auf-diode-in-serie\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h3>\n<p>Immer, wenn man eine Diode in Reihe zu einem Stromkreis schaltet, wird die Versorgungsspannung um den Spannungsabfall an der Diode reduziert. Die verlorene Energie wird als W&auml;rme in der Diode freigesetzt. Dies hat zur Folge, dass eine in Reihe geschaltete Diode sowohl bei niedrigen Spannungen, wie sie von einer einzelnen Batterie oder Knopfzelle geliefert werden, als auch bei hohen Str&ouml;men eine schlechte Wahl ist.<\/p>\n<p>Der Leckstrom in Sperrrichtung &uuml;ber die Diode ist dagegen f&uuml;r die meisten Schaltungen vernachl&auml;ssigbar. Es gibt jedoch eine gro&szlig;e Ausnahme: LEDs und vergleichbare Halbleiterbauelemente mit einer geringen Durchbruchspannung....<\/p>","tags":["Elektronik","Dioden"],"image":"\/user\/pages\/02.blog\/reverse-polarity-protection\/reverse-protection-diode.jpg?g-982d5237"},{"title":"Photoelektrischer Effekt","date_published":"2023-09-18T08:00:00+02:00","id":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/photoelektrischer-effekt","url":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/photoelektrischer-effekt","content_html":"<p><strong>Elektromagnetische Strahlung, wie Licht, interagiert mit Elektronen. Dies wird als photoelektrischer Effekt bezeichnet.<\/strong><\/p>\n\n<h2 id=\"der-photoelektrische-effe\">Der photoelektrische Effekt<a href=\"#der-photoelektrische-effe\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Licht interagiert mit Materie. Wenn ein Photon mit einer ausreichend hohen Energie auf ein Elektron trifft, l&ouml;st es dieses aus seiner Position. Zur&uuml;ck bleiben ein freies Elektron und ein Elektronenloch. Diese Wechselwirkung zwischen Licht und Materie ist als photoelektrischer Effekt bekannt.<\/p>\n<p>Im heutigen Artikel werden wir uns mit drei verschiedenen physikalischen Ph&auml;nomenen befassen, die durch den photoelektrischen Effekt verursacht werden oder darunter subsumiert werden k&ouml;nnen. Auf diese Weise erhalten wir das n&ouml;tige Hintergrundwissen, um die Funktionsweise photoelektrischer Komponenten wie lichtabh&auml;ngigen Widerst&auml;nden, Photodioden und Solarzellen zu verstehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Der photoelektrische Effekt: Photonen regen Elektronen an und es entstehen neue Elektron-Loch-Paare\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/photoelectric-effect\/photoelectric-effect-bohr-model.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<h3 id=\"photoemission\">Photoemission<a href=\"#photoemission\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h3>\n<p>Los geht es mit der Photoemission. Sie wird auch als Hallwachs-Effekt oder &auml;u&szlig;erer photoelektrischer Effekt bezeichnet. Sucht man nach dem photoelektrischen Effekt, st&ouml;&szlig;t man in der Regel auf dieses Ph&auml;nomen, da es zur Entdeckung des photoelektrischen Effekt gef&uuml;hrt hat. Obwohl es von gro&szlig;er wissenschaftlicher Bedeutung ist, spielt es in der Elektronik kaum eine Rolle. Es lohnt sich aber trotzdem, einen Blick darauf zu werfen, um den photoelektrischen Effekt und seine Eigenschaften besser zu verstehen.<\/p>\n<p>Heinrich Hertz ist ein deutscher Physiker, der f&uuml;r seine Forschungen &uuml;ber elektromagnetische Wellen bekannt ist. Bei einem seiner Experimente stellte er fest, dass die Ergebnisse anders ausfielen, wenn er seinen Aufbau in einen Glaskasten stellte. Er entdeckte, dass die Verwendung von Quarz anstelle von Glas das Problem l&ouml;ste, da Quarz das UV-Licht nicht wie Glas herausfiltert. Im Jahr 1887 f&uuml;hrte er weitere Experimente zu diesem Ph&auml;nomen durch und beschrieb sie. Der Physiker Willhelm Hallwachs setzte diese Experimente fort. Er entwickelte den folgenden Aufbau:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Das Hallwachs-Experiment: Eine geladene Zink-Platte wird auf einem Goldblatt-Elektroskop befestigt und beleuchtet\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/photoelectric-effect\/hallwachs-experimental-setupDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Eine Zinkplatte wird auf ein Blattgold-Elektroskop gelegt. Wenn es aufgeladen wird, l&auml;dt sich auch das in der Mitte angebrachte fein gebogene Goldblatt elektrisch auf. Da seine beiden Enden mit der gleichen Polarit&auml;t geladen sind, sto&szlig;en sie sich gegenseitig ab und das Goldblatt &ouml;ffnet sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Hallwachs Effekt\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/photoelectric-effect\/hallwachs-effect.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Hallwachs lud die Zinkplatte negativ auf und entdeckte, dass sie sich langsam entl&auml;dt, wenn das UV-Licht auf die Zinkplatte trifft. Er wiederholte seine Experimente in verschiedenen Varianten und fand heraus, dass die Zinkplatte, auch wenn sie zun&auml;chst ungeladen ist, langsam immer positiver geladen wird.\nSeine Schlussfolgerung war, dass Zink negative Ladungstr&auml;ger emittiert, wenn es UV-Licht ausgesetzt wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Photoemission beschreibt die Emission von Elektronen aus einem Material unter dem Einfluss von Licht\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/photoelectric-effect\/photoemission.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Er sollte Recht haben. Wenn das UV-Licht auf die Zinkoberfl&auml;che trifft, werden von ihr Elektronen emittiert. Heutzutage ist dies als Photoemission oder als &auml;u&szlig;erer photoelektrischer Effekt bekannt.\nDieses scheinbar einfache Ph&auml;nomen warf jedoch eine Menge neuer Fragen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft auf. Warum muss es UV-Licht sein? Warum h&auml;ngt die Energie der emittierten Elektronen nicht von der Lichtintensit&auml;t, sondern von der Wellenl&auml;nge ab? <\/p>\n<p>Namhafte Wissenschaftler wie Max Planck und Albert Einstein trugen im n&auml;chsten Jahrhundert zur Beantwortung dieser Fragen bei. Ihre Antworten stellten das bisherige Wissen &uuml;ber elektromagnetische Wellen auf den Kopf und trugen zur Entwicklung der Quantenphysik bei.<\/p>\n<p>Wichtig f&uuml;r uns ist, dass Licht sowohl Wellen- als auch Teilcheneigenschaften hat. Der photoelektrische Effekt ist am einfachsten zu verstehen, wenn man das Licht als Teilchen, sogenannte Photonen, beschreibt. Die Energie dieser Photonen ist abh&auml;ngig von der Wellenl&auml;nge. Blaues Licht...<\/p>","tags":["Elektronik","Physik","Dioden","Licht"],"image":"\/user\/pages\/02.blog\/photoelectric-effect\/photoelectric-effect.jpg?g-982d5237"},{"title":"TVS-Dioden","date_published":"2023-05-08T08:00:00+02:00","id":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/tvs-diodes","url":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/tvs-diodes","content_html":"<p><strong>Was sind TVS-Dioden? Was macht sie besonders? Finden wir es heraus und lernen, wie sie Schaltungen vor Spannungsspitzen sch&uuml;tzen k&ouml;nnen.<\/strong><\/p>\n\n<h2 id=\"tvs-dioden\">TVS-Dioden<a href=\"#tvs-dioden\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>TVS-Dioden (engl. Transient Voltage Suppressor) oder auch Suppressordioden sind Dioden, die speziell f&uuml;r den Schutz von Schaltkreisen konzipiert sind. Hierzu wird eine TVS-Diode in Sperrrichtung parallel zu einer Schaltung angeschlossen.\n<img loading=\"lazy\" alt=\"TVS-Diode zum Schutz einer Schaltung\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/tvs-diodes\/tvs-circuitDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Der Aufbau der Schaltung gleicht dem der einer Z-Diode, die zur Spannungsregelung oder als Spannungsreferenz verwendet wird. Technisch gesehen ist das tats&auml;chlich so. Es handelt sich um eine <a href=\"\/de\/blog\/zener-diodes-as-shunt-regulator\">Shuntreglerschaltung<\/a>. Sie wird jedoch anders verwendet. Um einen 5 V Stromkreis zu sch&uuml;tzen, w&auml;hlt man eine TVS-Diode, die erst knapp &uuml;ber 5 V zu leiten beginnt.\nDie TVS-Diode dient n&auml;mlich als &Uuml;berspannungsschutz und nicht als Spannungsregler. Sie verhindert Spannungsspitzen, indem sie diese absorbiert.<\/p>\n<div class=\"notices blue\">\n<p><strong>Was sind Spannungsspitzen?<\/strong><br>\nEine Spannungsspitze oder auch Transiente, ist eine abrupte, kurzzeitige Freisetzung von elektrischer Energie. F&uuml;r eine kurze Zeit steigt die Spannung weit &uuml;ber die &uuml;bliche Betriebsspannung des Stromkreises an. Dadurch kann die Schaltung zerst&ouml;rt werden. Typische Quellen f&uuml;r Spannungsspitzen sind elektrostatische Entladungen (ESD), Blitzeinschl&auml;ge, das Schalten von induktiven Lasten oder das &Uuml;berschwingen beim Einschalten von Schaltnetzteilen.<\/p>\n<\/div>\n<p>TVS-Dioden sind Z-Dioden, allerdings sind ganz spezielle Z-Dioden. Eine TVS-Diode kann gro&szlig;e Mengen an Energie absorbieren. Kleine Z-Dioden sind in der Regel f&uuml;r 0,5 W ausgelegt, TVS-Dioden k&ouml;nnen mehrere hundert Watt und oft mehr als ein Kilowatt f&uuml;r eine sehr kurze Zeitspanne aufnehmen, ohne besch&auml;digt zu werden. Kurzfristig ist hier das Stichwort. Eine kurze Zeit reicht aus, um zu verhindern, dass eine Spannungsspitze eine Schaltung besch&auml;digt. F&uuml;r Dauerlasten hingegen sind die TVS-Dioden nicht gedacht. <\/p>\n<p>Was ist eine kurze Zeitspanne? Das ist im Datenblatt der jeweiligen Diode angegeben. Wichtig zu wissen ist, dass Werte wie die Impuls-Verlustleistung von TVS-Dioden nach bestimmten Industrienormen wie z.B. der IEC61643-123 (10\/1000 &micro;s Kurve) ermittelt werden. Solche Normen gehen von bestimmten Annahmen &uuml;ber die erwarteten Spannungsspitzen aus. Die 10\/1000 &micro;s Kurve versucht beispielsweise, kurze, aber leistungsstarke Spannungsspitzen, wie sie bei Blitzeinschl&auml;gen oder statischen Entladungen (ESD) auftreten, nachzubilden. Spannungsspitzen, die durch induktive Lasten verursacht werden, dauern aber oft l&auml;nger an. In einem solchen Fall ist ein Derating der TVS-Diode erforderlich.<\/p>\n<p>Da die TVS-Diode eine so hohe Leistung aufnehmen kann, ist es nicht erforderlich, einen Strombegrenzungswiderstand in Reihe zu schalten. Die Impedanz von Stromquelle und Kabeln ist normalerweise hoch genug. Daher muss keine Energie durch einen zus&auml;tzlichen Strombegrenzungswiderstand verschwendet werden. <\/p>\n<p>Das schematische Symbol f&uuml;r TVS-Dioden ist identisch mit dem f&uuml;r Z-Dioden verwendeten Symbol. Wird das Schaltzeichen richtig genutzt, muss man jedoch zwischen zwei Arten von TVS-Dioden unterscheiden: unidirektionale und bidirektionale TVS-Dioden.\n<img loading=\"lazy\" alt=\"Schematisches Symbol f&uuml;r uni- und bidirektionale TVS-Dioden\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/tvs-diodes\/tvs-diodesDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Unidirektionale TVS-Dioden werden f&uuml;r Gleichstromkreise benutzt. Wenn sie in Durchlassrichtung betrieben werden, leiten sie wie normale Dioden etwa 0,7 V. Ihre Nennspannung gilt nur, wenn sie in Sperrichtung betrieben werden.<\/p>\n<p>Bidirektionale TVS-Dioden sind f&uuml;r Wechselstromkreise gedacht, bei denen es keine feste Polarit&auml;t gibt. Eine bidirektionale TVS-Diode besteht aus zwei antiseriellen unidirektionalen TVS-Dioden. Sie verh&auml;lt sich gleich, unabh&auml;ngig davon, in welche Richtung der Strom flie&szlig;t.<\/p>\n<h2 id=\"eigenschaften-von-tvs-dio\">Eigenschaften von TVS-Dioden<a href=\"#eigenschaften-von-tvs-dio\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>TVS-Dioden lassen sich durch die folgenden Eigenschaften charakterisieren:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Maximale Sperrspannung (<span class=\"mathjax mathjax--inline\">\\(V_{RM}\\)<\/span>)<\/strong>: Spannung, bis zu der die...<\/li><\/ul>","tags":["Elektronik","Dioden"],"image":"\/user\/pages\/02.blog\/tvs-diodes\/tvs-diodes.jpg?g-982d5237"},{"title":"Z-Dioden als Shuntregler","date_published":"2023-04-17T08:00:00+02:00","id":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/z-dioden-als-shuntregler","url":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/z-dioden-als-shuntregler","content_html":"<p><strong>Eine Spannungsquelle f&uuml;r kleine Schaltungen mithilfe einer Z-Diode bauen? Lass uns herausfinden, wie das geht und einen Shuntregler bauen.<\/strong><\/p>\n\n<h2 id=\"z-dioden-als-shuntregler\">Z-Dioden als Shuntregler<a href=\"#z-dioden-als-shuntregler\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Du hast eine Schaltung entwickelt, aber die Spannung, f&uuml;r die sie ausgelegt ist, ist in der Zielumgebung nicht verf&uuml;gbar? Dies ist keine abwegige Situation. Die 5 V oder 3,3 V, die in vielen Mikrocontrollerschaltungen verwendet werden, sind nicht &uuml;berall gebr&auml;uchlich. <\/p>\n<p>Was kann man in diesem Fall tun? Man braucht einen Spannungsregler. Ein Spannungsregler ist eine Schaltung, die deinen Schaltkreis mit der ben&ouml;tigten konstanten Spannung versorgt.\nHeute werden wir uns eine einfache Schaltung f&uuml;r einen Spannungsregler ansehen: einen Shuntregler. Hierf&uuml;r brauchen wir lediglich eine Z-Diode und einen Widerstand. Los geht's!<\/p>\n<h2 id=\"was-ist-ein-shuntregler\">Was ist ein Shuntregler?<a href=\"#was-ist-ein-shuntregler\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Bei Spannungsreglern unterscheidet man im Wesentlichen zwischen zwei Typen: Linearregler und Schaltregler. Schaltregler sind effizient, aber kompliziert zu bauen. Sie verwenden ein Schaltelement wie einen Transistor oder MOSFET, um die Spannung zu regeln, und k&ouml;nnen sowohl die Eingangsspannung verringern (dies wird als Abw&auml;rtsregler bezeichnet) als auch erh&ouml;hen (dies wird als Aufw&auml;rtsregler bezeichnet). Linearregler k&ouml;nnen nur die Eingangsspannung herunterregeln.<\/p>\n<p>Es gibt zwei Arten von Linearregler, der Shuntregler ist eine davon. Shuntregler regeln die Spannung, indem sie einen Strompfad parallel zur Last bereitstellen, &uuml;ber den sie den &uuml;bersch&uuml;ssigen Strom ableiten. Shuntregler werden deshalb auch als Parallelregler oder Querregler bezeichnet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Shuntregler auf Basis einer Z-Diode\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diodes-as-shunt-regulator\/zener-as-shunt-regulatorDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Damit ein Shuntregler genutzt werden kann, muss der Gesamtstrom begrenzt sein. Dies wird in der Regel erreicht, indem ein Widerstand in Reihe mit dem Stromkreis geschaltet wird. Das Herzst&uuml;ck des Reglers ist jedoch das eigentliche Regelelement, auch Steuerelement genannt. Das ist jenes Bauteil, das f&uuml;r eine konstante Ausgangsspannung sorgt. Dazu stellt es nicht nur den alternativen Strompfad zur Verf&uuml;gung, sondern, was noch wichtiger ist, steuert, wie viel Strom durch diesen Pfad flie&szlig;t, sodass die Spannung konstant bleibt. In unserer Schaltung wird dies durch eine Z-Diode erreicht. Sie fixiert die Ausgangsspannung auf die Z-Spannung und l&auml;sst den restlichen Strom abflie&szlig;en.<\/p>\n<div class=\"notices blue\">\n<p><strong> Kommt dir die Schaltung bekannt vor?<\/strong><br>\nSie ist praktisch identisch mit der Schaltung, die wir verwenden, wenn wir eine <a href=\"\/de\/blog\/zener-diodes-as-voltage-reference\">Zenerdiode als Spannungsreferenz<\/a> nutzen wollen.\nSpannungsreferenzen sind eine der h&auml;ufigsten Anwendungen von Shuntreglern. Wenn wir jedoch einen kleinen Stromkreis versorgen wollen, muss der Strombegrenzungswiderstand deutlich kleiner gew&auml;hlt werden als bei einer Spannungsreferenz.<\/p>\n<\/div>\n<h2 id=\"eine-beispielschaltung\">Eine Beispielschaltung<a href=\"#eine-beispielschaltung\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Werfen wir einen Blick auf eine Beispielschaltung. Ein kleiner Shunt-Regler wird zur Versorgung eines kleinen Mikrocontrollers, ein ATtiny85, verwendet. Der ATtiny85 arbeitet normalerweise mit 5 V. Die Shuntreglerschaltung erm&ouml;glicht es uns, ihn mit 9 V oder 12 V Batterien zu betreiben. Dies wird mithilfe einer einfachen 5,1 V Zenerdiode erreicht.<\/p>\n<div class=\"tabs-wrapper ui-theme-default top-left\">\n    <ul class=\"tabs-nav\">\n                    <li class=\"current\"><a href=\"#a17f975edd0\" id=\"Tab0\" rel=\"tab\">Breadboard<\/a><\/li>\n                    <li><a href=\"#a17f975edd1\" id=\"Tab1\" rel=\"tab\">Schaltplan<\/a><\/li>\n        <\/ul>\n    <div class=\"tabs\">\n            <div class=\"tab\" id=\"a17f975edd0\" style=\"display: block\">\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Shuntreglerschaltung aufgebaut auf einem Breadboard\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diodes-as-shunt-regulator\/attiny-shunt-regulator-Breadboard.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<\/div>\n            <div class=\"tab\" id=\"a17f975edd1\" style=\"display: none\">\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Schaltplan f&uuml;r den Shuntregler\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diodes-as-shunt-regulator\/attiny-shunt-regulator-Circuit.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<\/div>\n        <\/div>\n<\/div>\n\n<p>Auf dem ATtiny85 l&auml;uft ein kleines Programm, das die angeschlossene LED blinken l&auml;sst. Dies ist jedoch nicht Gegenstand dieses Artikels. Es gibt jede Menge Tutorials, wie man den ATtiny85 programmiert. Falls du dich daf&uuml;r interessierts, schau dir mal das <a href=\"\/de\/blog\/led-candle-part-2#programmieren-des-attiny8\">LED-Kerzenprojekt<\/a> an, das ich vor etwa einem Jahr realisiert habe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"ATtiny85 Blinkschaltung betrieben mit einer Z-Diode als Shuntregler\" src=\"\/images\/a\/t\/t\/i\/n\/attiny-shunt-regulator-blink-db9e2b20.jpg?g-982d5237\" srcset=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diodes-as-shunt-regulator\/attiny-shunt-regulator-blink@2x.jpg?g-982d5237 4096w, \/images\/a\/t\/t\/i\/n\/attiny-shunt-regulator-blink-db9e2b20.jpg?g-982d5237 2048w\" sizes=\"100vw\"><\/p>\n<p>Oben siehst du die Schaltung in Aktion. Die LED leuchtet, der ATtiny85 macht seine Arbeit und wird nicht durch eine zu hohe Eingangsspannung besch&auml;digt. Der Shuntregler tut seinen Dienst.<\/p>\n<h2 id=\"entwurf-eines-shuntregler\">Entwurf eines Shuntregler<a href=\"#entwurf-eines-shuntregler\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Wie wurde diese...<\/p>","tags":["Elektronik","Dioden"],"image":"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diodes-as-shunt-regulator\/zener-diodes-as-shunt-regulator.jpg?g-982d5237"},{"title":"Z-Diode als Spannungsw\u00e4chter","date_published":"2023-03-13T08:00:00+01:00","id":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/z-diode-als-spannungswaechter","url":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/z-diode-als-spannungswaechter","content_html":"<p><strong>Diesmal werden wir einen Spannungsw\u00e4chter mit einer Z-Diode und einem LM393-Komparator bauen.<\/strong><\/p>\n\n<h2 id=\"z-diode-als-spannungswaec\">Z-Diode als Spannungsw\u00e4chter<a href=\"#z-diode-als-spannungswaec\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Letztes Mal haben wir uns angesehen, wie eine Z-Diode als Spannungsreferenz verwendet werden kann. Dieses Mal werden wir uns ein praktischeres Beispiel ansehen. Wir werden einen Spannungsw\u00e4chter f\u00fcr eine 12 V Bleibatterie mithilfe einer Z-Diode und einem Komparator bauen.<\/p>\n<p>Lass uns einen Blick darauf werfen, was wir erreichen wollen: Wir wollen, dass eine Warn-LED angeht, sobald die Batteriespannung unter einen bestimmten Wert f\u00e4llt. Dazu m\u00fcssen wir zun\u00e4chst einen geeigneten Schwellenwert festlegen. <\/p>\n<p>F\u00fcr einen 12 V AGM-Bleiakku ist 12 V ein guter Wert. Das mag auf den ersten Blick verwundern, aber ein moderner 12 V AGM-Bleiakku wird mit 14,7 V geladen und sollte bei voller Ladung eine Spannung von etwa 13 V aufweisen. Um eine m\u00f6glichst lange Lebensdauer zu gew\u00e4hrleisten, sollte er au\u00dferdem nicht unter 50 % der Kapazit\u00e4t entladen werden. Diese 50 % werden bei 12 V erreicht.<\/p>\n<p>Los gehts! Bauen wir die Schaltung auf.<\/p>\n<h2 id=\"die-schaltung\">Die Schaltung<a href=\"#die-schaltung\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>F\u00fcr die Schaltung verwenden wir wieder den LM393-Komparator. Ein Komparator vergleicht die Spannungen an seinen beiden Eing\u00e4ngen. Wenn die Spannung an seinem nicht-invertierenden Eingang (<code>+<\/code>) niedriger ist als die am invertierenden Eingang (<code>-<\/code>), wird sein Ausgang niederohmig und die LED leuchtet.<\/p>\n<p>In der Schaltung habe ich eine 9 V Z-Diode als Spannungsreferenz verwendet und sie mit dem invertierenden Eingang des LM393 verbunden.  <\/p>\n<div class=\"notices blue\">\n<p><strong>Warum 9 V und nicht 12 V?<\/strong><br>\nWenn die Batteriespannung unter 12 V f\u00e4llt, h\u00e4lt die Z-Diode die Spannung am invertierenden Eingang nicht auf magische Weise auf 12 V. Die Zenerdiode kann die Spannung nur verringern, nicht erh\u00f6hen. Um auf die unter 12 V fallende Batteriespannung zu reagieren, muss unsere Spannungsreferenz auch unterhalb von 12 V stabil sein.<\/p>\n<p><strong>Warum nicht 5 V oder 3,3 V?<\/strong><br>\nWie beim letzten Mal besprochen, brauchen wir eine Avalanchediode und keine echte Zenerdiode, um eine stabile Referenzspannung zu bauen. Unterhalb von 5 V wird der Zenereffekt zum dominierenden Durchbruchseffekt.<\/p>\n<\/div>\n<p>Wie passt das zu unserem Ziel, die LED bei einer Batteriespannung von 12 V einzuschalten?<br>\nUm die Batteriespannung zu messen, werden wir einen Spannungsteiler verwenden. Wir m\u00fcssen die Widerstandswerte so w\u00e4hlen, dass der Spannungsteiler bei 12 V eine Ausgangsspannung von 9 V liefert.\nDies kann durch die Verwendung eines 3,3 k\u03a9 und eines 10 k\u03a9 Widerstands erreicht werden. Wenn du mehr dar\u00fcber wissen willst, wie man diese Werte berechnet, empfehle ich dir einen Blick auf meinen Artikel \u00fcber <a href=\"\/de\/blog\/voltage-dividers#widerstandsberechnung\">Spannungsteiler<\/a>.<\/p>\n<p>Und so sieht die fertige Schaltung aus:<\/p>\n<div class=\"tabs-wrapper ui-theme-default top-left\">\n    <ul class=\"tabs-nav\">\n                    <li class=\"current\"><a href=\"#a6c43acb860\" id=\"Tab0\" rel=\"tab\">Breadboard<\/a><\/li>\n                    <li><a href=\"#a6c43acb861\" id=\"Tab1\" rel=\"tab\">Schaltplan<\/a><\/li>\n        <\/ul>\n    <div class=\"tabs\">\n            <div class=\"tab\" id=\"a6c43acb860\" style=\"display: block\">\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Aufbau der Spannungsw\u00e4chterschaltung auf einem Breadboard\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diode-low-voltage-alarm\/battery-alarm-circuit_Breadboard.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<\/div>\n            <div class=\"tab\" id=\"a6c43acb861\" style=\"display: none\">\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Schaltplan f\u00fcr den Spannungsw\u00e4chter\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diode-low-voltage-alarm\/battery-alarm-circuit.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<\/div>\n        <\/div>\n<\/div>\n\n<h2 id=\"das-ergebnis\">Das Ergebnis<a href=\"#das-ergebnis\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Um die Schaltung zu verwenden, schlie\u00dft du sie parallel zur Last an die Batterie an. Sobald die Batteriespannung nun unter 12 V f\u00e4llt, leuchtet die LED auf. <\/p>\n<div class=\"notices blue\">\n<p><strong>HINWEIS<\/strong><br>\nDie Schaltung bietet nur einen optischen Indikator daf\u00fcr, wann die Batterie leer ist. Sie trennt die Batterie nicht von der Last, um sie vor weiterer Entladung zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Die LED leuchtet auf, wenn die Spannung unter 12 V f\u00e4llt\" src=\"\/images\/r\/e\/s\/u\/l\/result-1fb53343.jpg?g-982d5237\" srcset=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diode-low-voltage-alarm\/result@2x.jpg?g-982d5237 4096w, \/images\/r\/e\/s\/u\/l\/result-1fb53343.jpg?g-982d5237 2048w\" sizes=\"100vw\"><\/p>","tags":["Elektronik","Dioden"],"image":"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diode-low-voltage-alarm\/zener-diode-low-voltage-alarm.jpg?g-982d5237"},{"title":"Z-Dioden als Spannungreferenz","date_published":"2023-02-13T08:00:00+01:00","id":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/z-dioden-als-spannungsreferenz","url":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/z-dioden-als-spannungsreferenz","content_html":"<p><strong>Wof&uuml;r k&ouml;nnen wir Z-Dioden einsetzen? Diesmal befassen wir uns mit der Nutzung als Spannungsreferenzen.<\/strong><\/p>\n\n<h2 id=\"z-dioden-als-spannungrefe\">Z-Dioden als Spannungreferenz<a href=\"#z-dioden-als-spannungrefe\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Die besondere Eigenschaft von Z-Dioden besteht darin, dass sie eine definierte Durchbruchspannung besitzen. Diese Eigenschaft ist besonders n&uuml;tzlich f&uuml;r Schaltungen, die eine feste Referenzspannung ben&ouml;tigen. Bei Schaltungen mit schwankender Versorgungsspannung, z. B. bei batteriebetriebenen Schaltungen, reicht ein einfacher Spannungsteiler hierf&uuml;r nicht aus. Der Einsatz einer Z-Diode ist ein Weg, um dieses Problem zu l&ouml;sen. In diesem Artikel werden wir uns ansehen, wie dies funktioniert und besprechen, wann man eine Z-Diode f&uuml;r diesen Zweck verwenden sollte und wann nicht.<\/p>\n<p>Wie k&ouml;nnen wir eine Spannungsreferenz mit einer Z-Diode bauen? Wir w&auml;hlen einfach eine Z-Diode f&uuml;r die gew&uuml;nschte Spannung aus und verwenden sie zusammen mit einem Widerstand, der den Strom zu begrenzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Verwendung einer Z-Diode als Spannungsreferenz\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diodes-as-voltage-reference\/zener-as-voltage-referenceDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Wenn die Spannung gr&ouml;&szlig;er als die Zenerspannung ist, leitet die Diode. Sie begrenzt dabei die Ausgangsspannung auf die Zenerspannung, w&auml;hrend die restliche Spannung an der Z-Diode selbst abf&auml;llt. Nat&uuml;rlich kann die Z-Diode nur eine begrenzte Menge an Strom ableiten, ohne Schaden zu nehmen. Deshalb brauchen wir den Widerstand, der den maximalen Strom begrenzt.<\/p>\n<p>Eigentlich ist das ganz einfach, doch wof&uuml;r braucht man eine solche Schaltung?<\/p>\n<h2 id=\"wie-nutzt-man-eine-spannu\">Wie nutzt man eine Spannungsreferenz?<a href=\"#wie-nutzt-man-eine-spannu\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Eine Schaltung, die eine festgelegte Spannung erzeugt? Schnell denkt man an eine Spannungsquelle, aber das ist nicht die Aufgabe einer Spannungsreferenz.\nSpannungsreferenzen sollten zusammen mit hochohmigen Eing&auml;ngen wie denen von Mikrocontrollern, Operationsverst&auml;rkern oder Komparatoren verwendet werden. Was ist damit gemeint? Hochohmig bedeutet in der Praxis, dass sie einen Eingang haben, durch den nur ein sehr geringer Strom flie&szlig;t. Denn w&auml;hrend Spannungsreferenzen zwar eine konstante Spannung liefern k&ouml;nnen, k&ouml;nnen sie fast keinen Strom liefern.<\/p>\n<p>Schauen wir uns eine Beispielschaltung an, in der eine Z-Diode wie vorgesehen als Spannungsreferenz verwendet wird:<\/p>\n<div class=\"tabs-wrapper ui-theme-default top-left\">\n    <ul class=\"tabs-nav\">\n                    <li class=\"current\"><a href=\"#a1febc75150\" id=\"Tab0\" rel=\"tab\">Breadboard<\/a><\/li>\n                    <li><a href=\"#a1febc75151\" id=\"Tab1\" rel=\"tab\">Schematic<\/a><\/li>\n        <\/ul>\n    <div class=\"tabs\">\n            <div class=\"tab\" id=\"a1febc75150\" style=\"display: block\">\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Z-Diode als Spannungsreferenz in einer Komparatorschaltung\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diodes-as-voltage-reference\/zener-as-reference-circuit_Breadboard.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<\/div>\n            <div class=\"tab\" id=\"a1febc75151\" style=\"display: none\">\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Schaltplan f&uuml;r die Komparatorschaltung mit Z-Diode als Spannungsreferenz\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diodes-as-voltage-reference\/zener-as-reference-circuit.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<\/div>\n        <\/div>\n<\/div>\n\n<p>Die Schaltung verwendet eine 9 V Z-Diode als Spannungsreferenz f&uuml;r einen LM393 Komparator.\nEin Komparator vergleicht die Spannung an seinen beiden Eing&auml;ngen: Wenn die Spannung am nicht-invertierenden Eingang (+) h&ouml;her ist als die am invertierenden Eingang (-), ist sein Ausgang positiv, ansonsten ist er negativ.<\/p>\n<p>In diesem Beispiel wird ein Potentiometer an den nicht-invertierenden Eingang und die 9 V Referenzspannung an den invertierenden Eingang angeschlossen. Der Ausgang des Komparators ist also positiv, wenn die Ausgangsspannung des Potentiometers &uuml;ber 9 V liegt, andernfalls ist er negativ. Am Ausgang des Komparators ist eine LED angeschlossen. Diese LED leuchtet auf, wenn der Ausgang des Potentiometers unter 9 V liegt. <\/p>\n<div class=\"notices blue\">\n<p><strong>Etwas anderes erwartet?<\/strong><br>\nDie Schaltung verwendet die LED in einer \"active-low\" Konfiguration. Der Pluspol der LED ist mit der Versorgungsspannung verbunden und der LM393 schaltet die Verbindung zur Masse. Das mag auf den ersten Blick seltsam erscheinen, aber der Grund daf&uuml;r ist die Funktionsweise des LM393. Der LM393 hat einen Open-Collector-Ausgang, was bedeutet, dass er nur die beiden Ausgangszust&auml;nde \"floating\" (nicht angeschlossen) und \"low\" (mit Masse verbunden) unterst&uuml;tzt.<\/p>\n<\/div>\n<h2 id=\"fazit\">Fazit<a href=\"#fazit\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p><strong>Wozu kann man eine solche Schaltung verwenden? Welchen Vorteil hat die Verwendung einer Z-Diode?<\/strong><br>\nIn einer batteriebetriebenen Schaltung ist eine Z-Diode eine billige M&ouml;glichkeit, eine feste Referenzspannung als Schwellwert zu erzeugen. Der gro&szlig;e Vorteil ist, dass der Schwellenwert...<\/p>","tags":["Elektronik","Dioden"],"image":"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diodes-as-voltage-reference\/zener-diodes-as-voltage-reference.jpg?g-982d5237"},{"title":"Lawinendurchbruch","date_published":"2023-01-09T08:00:00+01:00","id":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/lawinendurchbruch","url":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/lawinendurchbruch","content_html":"<p><strong>Weiter geht's mit dem zweiten wichtigen Durchbruchseffekt bei Zenerdioden: dem Lawinendurchbruch.<\/strong><\/p>\n\n<h2 id=\"lawinendurchbruch\">Lawinendurchbruch<a href=\"#lawinendurchbruch\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Es gibt zwei bedeutende Durchbruchseffekte bei Zenerdioden: den Zener-Effekt und den Lawinendurchbruch. Heute wollen wir uns mit letzterem n&auml;her befassen.<\/p>\n<p>Der Lawinendurchbruch ist besonders wichtig f&uuml;r Zenerdioden mit Durchbruchsspannungen &uuml;ber 5 V. Er ist daran zu erkennen, dass die Leitf&auml;higkeit stark ansteigt, sobald die Durchbruchsspannung &uuml;berschritten wird. Dies ist in der I-U-Kurve gut zu erkennen. Hier scheint etwas Drastisches zu passieren. Lass uns den zugrunde liegenden physikalischen Prozess verstehen, der nicht nur f&uuml;r Zenerdioden relevant ist, sondern auch dar&uuml;ber hinaus Bedeutung hat. Bist du bereit, mehr zu erfahren?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Der Lawinendurchbruch zeigt sich in einer steilen I-U-Kurve f&uuml;r Zenerdioden mit einer Durchbruchsspannung von &uuml;ber 5 V\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/avalanche-breakdown\/iv-zener-and-avalanche-diodesDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<div class=\"notices yellow\">\n<p><strong>Disclaimer:<\/strong> Ich bin kein Physiker und Halbleiter sind ein extrem kompliziertes Thema. Ich kann nicht f&uuml;r die Richtigkeit meiner Erkl&auml;rungen garantieren. Zum leichteren Verst&auml;ndnis werden eventuell einige Details ausgelassen oder stark vereinfacht dargestellt. Wenn du der Meinung bist, dass Teile dieses Artikels korrigiert werden sollten, dann schreib mir eine E-Mail an <i class=\"fa fa-envelope-o\"><\/i> <a href=\"mailto:feedback@devxplained.eu\">feedback@devxplained.eu<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<h2 id=\"wie-funktioniert-er\">Wie funktioniert er?<a href=\"#wie-funktioniert-er\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Gl&uuml;cklicherweise ist der Lawinendurchbruch und der zugrunde liegende physikalische Prozess viel einfacher zu verstehen als der Zener-Effekt. &Auml;hnlich wie der Zener-Effekt wird der Lawinendurchbruch durch hohe elektrische Feldst&auml;rken verursacht. Der zugrunde liegende physikalische Effekt ist jedoch ein anderer: die Sto&szlig;ionisation.\nSchauen wir uns an, was das ist.<\/p>\n<h3 id=\"stossionisation\">Sto&szlig;ionisation<a href=\"#stossionisation\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h3>\n<p>Auch ohne von au&szlig;en angelegte Felder k&ouml;nnen sich Elektronen im Halbleitermaterial bewegen, was z.B. durch thermische Energie verursacht wird. Sie sto&szlig;en zuf&auml;llig mit anderen Elektronen zusammen und geben dabei einen Teil ihrer kinetischen Energie an diese ab. Es ist ein st&auml;ndiger Prozess des Zusammensto&szlig;es von Elektronen untereinander, ein st&auml;ndiges Hin und Her von Anregung und Relaxation.<\/p>\n<p>Hohe elektrische Feldst&auml;rken bedeuten immer auch hohe Beschleunigungskr&auml;fte, die auf die elektrisch geladene Teilchen, wie z.B. Elektronen wirken.\nInteressant wird es, wenn die kinetische Energie der Elektronen einen bestimmten Wert &uuml;berschreitet. Wenn sie dann auf ein anderes Elektron treffen, verlieren sie nicht nur einen Teil ihrer Energie an dieses, sondern setzen neue Ladungstr&auml;ger frei. <\/p>\n<p>Man nennt diesen Vorgang Sto&szlig;ionisation, wobei Ionisation lediglich ein anderer Begriff f&uuml;r die Entstehung neuer Ladungstr&auml;ger in einem Atom ist.\nDie folgende Abbildung veranschaulicht den lonisationsprozess. Durch das kollidierende Elektron verliert das Atom eines seiner Elektronen und wird selbst zu einem positiv geladenen Ion. Da wir hier &uuml;ber Halbleiter sprechen, k&ouml;nnen wir stattdessen auch sagen: Durch das kollidierende Elektron entstehen im Halbleitermaterial ein zus&auml;tzliches freies Elektron und ein neues Elektronenloch. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Sto&szlig;ionisation visualisiert im Bohr-Modell\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/avalanche-breakdown\/avalanche-breakdown-bohr-model.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<h3 id=\"von-der-stossionisation-z\">Von der Sto&szlig;ionisation zum Lawineneffekt<a href=\"#von-der-stossionisation-z\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h3>\n<p>Was geschieht mit diesen neu erzeugten Ladungstr&auml;gern? Nun, sie werden ebenso durch das elektrische Feld beschleunigt und beginnen mit Elektronen in anderen Atomen zusammenzusto&szlig;en, wo sie wiederum eine Sto&szlig;ionisation verursachen k&ouml;nnen. Dies f&uuml;hrt zu einer Kettenreaktion, dem sogenannten Lawineneffekt. Die Zahl der freien Ladungstr&auml;ger steigt exponentiell an, und das Material wir zunehmend leitf&auml;higer.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Eine Kettenreaktion wird ausgel&ouml;st: der Lawineneffekt\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/avalanche-breakdown\/electron-avalanche.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<h3 id=\"lawinendurchbruch-in-diod\">Lawinendurchbruch in Dioden<a href=\"#lawinendurchbruch-in-diod\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h3>\n<p>Wenn wir uns die Funktionsweise von Dioden ansehen, k&ouml;nnen wir leicht erkennen, wie der Lawineneffekt zum Durchbruch ihrer internen Potenzialbarriere f&uuml;hrt. In Sperrrichtung gepolte Dioden k&ouml;nnen nicht leiten, weil es in der Verarmungszone keine Majorit&auml;tsladungstr&auml;ger gibt. Aufgrund der wenigen Minderheitsladungstr&auml;ger kann nur ein geringer Leckstrom flie&szlig;en. Diese wenigen Minorit&auml;tsladungstr&auml;ger k&ouml;nnen jedoch, sobald die Spannung einen...<\/p>","tags":["Elektronik","Physik","Dioden"],"image":"\/user\/pages\/02.blog\/avalanche-breakdown\/avalanche-breakdown.jpg?g-982d5237"},{"title":"D\u00e4mmerungschalter f\u00fcr LED-Lichterketten","date_published":"2022-12-12T08:00:00+01:00","id":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/daemmerungschalter-fuer-led-lichterketten","url":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/daemmerungschalter-fuer-led-lichterketten","content_html":"<p><strong>Lass uns eine LED-Lichterkette bauen, die bei Dunkelheit automatisch angeht und so etwas Licht in die dunkle Zeit des Jahres bringt.<\/strong><\/p>\n\n<h2 id=\"bau-eines-daemmerungschal\">Bau eines D&auml;mmerungschalters f&uuml;r LED-Lichterketten<a href=\"#bau-eines-daemmerungschal\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Es ist Winter, es ist kalt, und drau&szlig;en ist es dunkel. Was gibt es da Besseres, als etwas Licht in diese Dunkelheit zu bringen. In unserem diesj&auml;hrigen DIY-Projekt werden wir aus einer billigen, batteriebetriebenen LED-Lichterkette unsere eigene durch Dunkelheit automatisch einschaltende Beleuchtung bauen.<\/p>\n<p>Hier ist das daf&uuml;r ben&ouml;tigte Material:<\/p>\n<ul>\n<li>eine batteriebetriebene LED-Lichterkette<\/li>\n<li>einen LDR<\/li>\n<li>einen Widerstand zwischen 1 k&Omega; - 1 M&Omega; (empfohlen: 100 k&Omega;)<\/li>\n<li>einen MOSFET (FQP30N06L)<\/li>\n<li>ein St&uuml;ck Lochrasterplatiene (14x5 L&ouml;cher)<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Ben&ouml;tigtes Material\" src=\"\/images\/r\/e\/q\/u\/i\/required-material-09fb71d5.jpg?g-982d5237\" srcset=\"\/user\/pages\/02.blog\/building-dark-activated-led-lights\/required-material@2x.jpg?g-982d5237 4096w, \/images\/r\/e\/q\/u\/i\/required-material-09fb71d5.jpg?g-982d5237 2048w\" sizes=\"100vw\"><\/p>\n<p>Zus&auml;tzlich brauchst du folgendes Werkzeug:<\/p>\n<ul>\n<li>einen L&ouml;tkolben und L&ouml;tzinn<\/li>\n<li>einen Seitenschneider<\/li>\n<li>einen 3.3 mm Bohrer<\/li>\n<li>einen Bleistift<\/li>\n<\/ul>\n<h2 id=\"die-schaltung\">Die Schaltung<a href=\"#die-schaltung\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Werfen wir einen Blick auf die Schaltung f&uuml;r dieses Projekt. Die LEDs sollen leuchten, wenn es drau&szlig;en dunkel wird. Wir k&ouml;nnen dies mithilfe einer einfachen Transistorschaltung erreichen, wie sie unten gezeigt wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Schaltplan f&uuml;r den D&auml;mmerungsschalter f&uuml;r die LED-Lichterkette\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/building-dark-activated-led-lights\/schematicDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Der LDR und der Widerstand R1 bilden einen Spannungsteiler. Der Widerstand des LDR nimmt zu, je dunkler er wird. Ein hoher Widerstand des LDR bedeutet eine h&ouml;here Spannung am Gate des MOSFETs. Sobald die Gatespannung die 1 V Marke &uuml;berschreitet, beginnt der MOSFET durchzuschalten. <\/p>\n<p>Um zu steuern, bei welchem Helligkeitswert dies geschieht, k&ouml;nnen wir den Wert des Widerstands R1 anpassen. Der optimale Wert h&auml;ngt davon ab, wie du deine Lichterkette verwenden willst. Wenn sie nur eingeschaltet werden soll, wenn sie v&ouml;llig dunkel ist, brauchst du einen hohen Wert wie 470 k&Omega; oder sogar mehr. Wenn du m&ouml;chtest, dass sie auch an dunklen Tagen leuchtet, brauchst du einen niedrigeren Wert wie 10 k&Omega;. <\/p>\n<p>Ich kann dich nur ermutigen, zu experimentieren, bis du den Wert gefunden hast, der deinem Anwendungsfall entspricht. Wenn du keine Lust zum Experimentieren hast, kann ich dir 100 k&Omega; empfehlen. Das sollte f&uuml;r die meisten Anwendungsf&auml;lle in Innenr&auml;umen passen.<\/p>\n<h2 id=\"die-bauanleitung\">Die Bauanleitung<a href=\"#die-bauanleitung\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<div class=\"owl-carousel owl-theme\" id=\"owl-0d102381fb\">\n    \n<div class=\"slider-item\">\n<div class=\"slider-item-text\">\n<p><strong>Schritt 1:<\/strong> Los geht's! Als ersten Schritt platzieren wir die Bauteile auf der Lochrasterplatine, ohne sie jedoch einzul&ouml;ten. Wenn du willst, kannst die Bauteile bereits auf die richtige L&auml;nge k&uuml;rzen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item-image\">\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Schritt 1: Best&uuml;cken der Platine, um die Bauteile auf die richtige L&auml;nge zu k&uuml;rzen\" src=\"\/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-1-655947d8.jpg?g-982d5237\" srcset=\"\/user\/pages\/02.blog\/building-dark-activated-led-lights\/step-1@2x.jpg?g-982d5237 4096w, \/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-1-655947d8.jpg?g-982d5237 2048w\" sizes=\"100vw\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item\">\n<div class=\"slider-item-text\">\n<p><strong>Schritt 2:<\/strong> Wenn die Bauteile an ihrem Platz sind, k&ouml;nnen wir mit einem Bleistift die Stellen markieren, an denen wir die L&ouml;cher f&uuml;r die Dr&auml;hte bohren wollen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item-image\">\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Schritt 2: Markierung der Stellen f&uuml;r die L&ouml;cher\" src=\"\/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-2-617028c8.jpg?g-982d5237\" srcset=\"\/user\/pages\/02.blog\/building-dark-activated-led-lights\/step-2@2x.jpg?g-982d5237 4096w, \/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-2-617028c8.jpg?g-982d5237 2048w\" sizes=\"100vw\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item\">\n<div class=\"slider-item-text\">\n<p><strong>Schritt 3:<\/strong> Zum Bohren m&uuml;ssen wir die Bauteile wieder entfernen und die Lochplatte sicher auf ein St&uuml;ck Restholz fixieren. Dann k&ouml;nnen wir die beiden L&ouml;cher bohren.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item-image\">\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Schritt 3: Bohren der L&ouml;cher\" src=\"\/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-3-7e0bc258.jpg?g-982d5237\" srcset=\"\/user\/pages\/02.blog\/building-dark-activated-led-lights\/step-3@2x.jpg?g-982d5237 4096w, \/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-3-7e0bc258.jpg?g-982d5237 2048w\" sizes=\"100vw\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item\">\n<div class=\"slider-item-text\">\n<p><strong>Schritt 4:<\/strong> Nachdem die L&ouml;cher gebohrt sind, k&ouml;nnen wir nun die Bauteile platzieren, um sie schlie&szlig;lich einzul&ouml;ten. <\/p>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item-image\">\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Schritt 4: Platzieren der Bauteile zum Einl&ouml;ten\" src=\"\/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-4-748c2209.jpg?g-982d5237\" srcset=\"\/user\/pages\/02.blog\/building-dark-activated-led-lights\/step-4@2x.jpg?g-982d5237 4096w, \/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-4-748c2209.jpg?g-982d5237 2048w\" sizes=\"100vw\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item\">\n<div class=\"slider-item-text\">\n<p><strong>Schritt 5:<\/strong> Danach schlie&szlig;en wir den Widerstand und den LDR mit einer L&ouml;tbr&uuml;cke an das Gate des MOSFETs an.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item-image\">\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Schritt 5: Anl&ouml;ten des LDR und des Widerstands ans Gate der MOSFETs\" src=\"\/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-5-74a3bf74.jpg?g-982d5237\" srcset=\"\/user\/pages\/02.blog\/building-dark-activated-led-lights\/step-5@2x.jpg?g-982d5237 4096w, \/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-5-74a3bf74.jpg?g-982d5237 2048w\" sizes=\"100vw\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item\">\n<div class=\"slider-item-text\">\n<p><strong>Schritt 6:<\/strong> Als N&auml;chstes m&uuml;ssen wir unsere LED-Lichterkette und ihren Batteriehalter anbringen. Schneide dazu den Draht in zwei H&auml;lften und verzinne die Enden beider Seiten.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item-image\">\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Schritt 6: Schneiden und Verzinnen der Dr&auml;hte der LED-Kette\" src=\"\/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-6-4e811a52.jpg?g-982d5237\" srcset=\"\/user\/pages\/02.blog\/building-dark-activated-led-lights\/step-6@2x.jpg?g-982d5237 4096w, \/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-6-4e811a52.jpg?g-982d5237 2048w\" sizes=\"100vw\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item\">\n<div class=\"slider-item-text\">\n<p><strong>Schritt 7:<\/strong> Ziehe den Draht durch die L&ouml;cher und fixiere ihn mit einem Knoten. Der Knoten dient als Zugentlastung.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item-image\">\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Schritt 7: Den Draht durch die L&ouml;cher ziehen und mit einem Knoten als Zugentlastung fixieren\" src=\"\/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-7-68ee165c.jpg?g-982d5237\" srcset=\"\/user\/pages\/02.blog\/building-dark-activated-led-lights\/step-7@2x.jpg?g-982d5237 4096w, \/images\/s\/t\/e\/p\/-\/step-7-68ee165c.jpg?g-982d5237 2048w\" sizes=\"100vw\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"slider-item\">\n<div class=\"slider-item-text\">\n<p><strong>Schritt 8:<\/strong> Jetzt kommt der knifflige Teil: Nimm ein Multimeter und bestimme die richtige Polarit&auml;t der LED-Kette und des Batteriehalters. Verbinden Sie die positive Seite der Lichterkette und des Batteriehalters direkt miteinander (+). Verbinde...<\/p><\/div><\/div><\/div>","tags":["Licht","Weihnachten","DIY","Transistoren"],"image":"\/user\/pages\/02.blog\/building-dark-activated-led-lights\/building-dark-activated-led-lights.jpg?g-982d5237"},{"title":"Zener-Effekt","date_published":"2022-11-14T08:00:00+01:00","id":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/zener-effekt","url":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/zener-effekt","content_html":"<p><strong>Der Zener-Effekt ist der dominierende Durchbruchseffekt in Z-Dioden mit niedriger Durchbruchspannung. Lust mehr dar&uuml;ber zu lernen?<\/strong><\/p>\n\n<h2 id=\"zener-effekt\">Zener-Effekt<a href=\"#zener-effekt\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Z-Dioden sind Dioden mit einer bekannten Durchbruchspannung, die auch als Z-Spannung bezeichnet wird. Es gibt zwei Effekte, die diesen Durchbruch verursachen: den Zener-Effekt und der Lawinendurchbruch. Der Zener-Effekt ist der dominierende Durchbruchseffekt bei Spannungen unter 5 V. Im Vergleich zum Lawinendurchbruch zeichnet er sich durch eine weniger steile I-U-Kennlinie aus. Heute wollen wir diesen Effekt einmal genauer betrachten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"I-U-Kennlinie f&uuml;r Z-Dioden mit verschiedenen Z-Spannungen\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-effect\/iv-zener-and-avalanche-diodesDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Der Zener-Effekt ist nach Clarence M. Zener benannt, einem amerikanischen Physiker, der zu Durchschlageffekten in verschiedenen Materialien forschte. Im Jahr 1934 ver&ouml;ffentlichte er eine Theorie, in der er die Eigenschaften des Zenerdurchbruchs vorhersagte. Die erste Zenerdiode wurde 1950 von Bell Labs gebaut und nach ihm benannten. Aber was hat Zener vorhergesagt? Und wie funktioniert der Zener-Effekt in Halbleitern? Bist du bereit f&uuml;r einen kleinen Ausflug in die Tiefen der Halbleiterphysik?<\/p>\n<div class=\"notices yellow\">\n<p><strong>Disclaimer:<\/strong> Ich bin kein Physiker und Halbleiter sind ein extrem kompliziertes Thema. Ich kann nicht f&uuml;r die Richtigkeit meiner Erkl&auml;rungen garantieren. Zum leichteren Verst&auml;ndnis werden eventuell einige Details ausgelassen oder stark vereinfacht dargestellt. Wenn du der Meinung bist, dass Teile dieses Artikels korrigiert werden sollten, dann schreib mir eine E-Mail an <i class=\"fa fa-envelope-o\"><\/i> <a href=\"mailto:feedback@devxplained.eu\">feedback@devxplained.eu<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<h2 id=\"wie-funktioniert-er\">Wie funktioniert er?<a href=\"#wie-funktioniert-er\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Um zu verstehen, wie der Zener-Effekt in einer Zenerdiode funktioniert, m&uuml;ssen wir zun&auml;chst kurz wiederholen, was an einem p-n-&Uuml;bergang passiert. Ich habe dies bereits ausf&uuml;hrlich in einem eigenen <a href=\"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/p-n-uebergang\">Artikel &uuml;ber den p-n-&Uuml;bergang<\/a> beschrieben, aber um den Zener-Effekt zu verstehen, m&uuml;ssen wir uns den p-n-&Uuml;bergang noch einmal ansehen, diesmal mithilfe des Bandmodells.<\/p>\n<p>Wenn du meine fr&uuml;heren Artikel verfolgt hast, k&ouml;nnte dir das folgende Bild bekannt vorkommen. Es zeigt den Prozess der Anregung und Relaxation von Elektronen in Halbleitern im Bandmodell. Ich werde dieses Bild verwenden, um die wichtigsten Aspekte des Bandmodells kurz f&uuml;r dich zusammenzufassen.\n<img loading=\"lazy\" alt=\"Anregung und Relaxation im Bandmodell\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-effect\/bandmodel-excitation-and-relaxationDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Das Bandmodell basiert auf den quantenmechanischen Beobachtungen, dass sich die Elektronen nicht an festen Positionen in einem Atom befinden. Stattdessen muss ihre Position probabilistisch beschrieben werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Elektronen v&ouml;llig willk&uuml;rlich um den Kern herum gestreut sind. Um den Kern herum gibt es verschiedene Energieb&auml;nder, in denen sich die Elektronen wahrscheinlich befinden. Zwischen diesen B&auml;ndern gibt es L&uuml;cken: die sogenannten verbotenen Zonen oder Bandl&uuml;cken. Diese L&uuml;cken beschreiben einen Bereich, in dem es sehr unwahrscheinlich ist, dass sich Elektronen dort befinden. Ein Elektron kann sich nicht einfach in ein anderes Band bewegen. Es braucht gen&uuml;gend Energie, um &uuml;ber die Bandl&uuml;cke in das n&auml;chste Energieband zu springen. Dies geschieht zuf&auml;llig, wenn Elektronen mit anderen zusammensto&szlig;en, z. B. aufgrund interner thermischer Bewegung, aber auch aufgrund &auml;u&szlig;erer Einfl&uuml;sse wie z. B. kollidierenden Photonen.<\/p>\n<p>Die interessantesten Energieb&auml;nder im Kontext der Elektronik sind das Valenzband und das Leitungsband. Das Leitungsband ist das erste Band, in dem sich die Elektronen zwischen den Atomen frei bewegen k&ouml;nnen, wodurch ein Stromfluss m&ouml;glich wird. Innerhalb des Valenzbandes sind die Elektronen gefangen und k&ouml;nnen sich nur bewegen, wenn einem anderen Atom neben ihnen ein Elektron fehlt. In diesem Fall k&ouml;nnen sie die leere Stelle auff&uuml;llen, wobei diese Stelle zu dem Atom wandert,...<\/p>","tags":["Elektronik","Physik","Dioden"],"image":"\/images\/z\/e\/n\/e\/r\/zener-effect-1e7303a9.jpg?g-982d5237"},{"title":"Z-Dioden","date_published":"2022-10-17T08:00:00+02:00","id":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/z-dioden","url":"https:\/\/devxplained.eu\/de\/blog\/z-dioden","content_html":"<p><strong>Sie ist eine spezielle Art von Diode, die f&uuml;r den Betrieb in Sperrrichtung ausgelegt ist: die Z-Diode.<\/strong><\/p>\n\n<h2 id=\"z-dioden\">Z-Dioden<a href=\"#z-dioden\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Heute werfen wir einen Blick auf die so genannten Z-Dioden, die oft auch als Zener-Dioden bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um eine besondere Art von Dioden, die mit einer genau bekannten Durchbruchspannung gebaut werden.\nIn Schaltpl&auml;nen werden sie wie unten dargestellt gekennzeichnet. Das erste Symbol ist das genormte IEC-Symbol, aber auch die beiden Symbole aus der unteren Reihe werden oft in Schaltpl&auml;nen verwendet. Achtung, vor allem das letzte Symbol kann leicht mit dem Symbol der Schottky-Diode verwechselt werden. Gl&uuml;cklicherweise wird in den meisten F&auml;llen die Durchbruchspannung direkt neben dem Symbol angegeben, sodass das Bauteil eindeutig als Z-Diode identifiziert werden kann.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"Schaltzeichen f&uuml;r Z-Dioden\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diodes\/diodesDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>In Durchlassrichtung verhalten sich Z-Dioden wie normale Dioden, aber daf&uuml;r sind Z-Dioden nicht gedacht. In den typischen Schaltungen werden Z-Dioden in Sperrrichtung verwendet, wobei sie zu leiten beginnen, sobald ihre bekannte Durchbruchspannung &uuml;berschritten wird. Diese Eigenschaft kann f&uuml;r eine Vielzahl verschiedener Schaltungen genutzt werden, wie z. B. &Uuml;berspannungsschutz, Spannungsstabilisierung oder Spannungsreferenzen.<\/p>\n<h2 id=\"eigenschaften-von-z-diode\">Eigenschaften von Z-Dioden<a href=\"#eigenschaften-von-z-diode\" class=\"toc-anchor after\" data-anchor-icon=\"#\" aria-label=\"Anchor\"><\/a><\/h2>\n<p>Was sind die Eigenschaften von Z-Dioden? Z-Dioden werden aus stark dotiertem Silizium hergestellt. Aufgrund der hohen Dotierung wird die Verarmungszone an der Grenzfl&auml;che sehr schmal.\nDer kleine Sperrschichtbereich ist f&uuml;r die wesentlichen Eigenschaften der Z-Dioden verantwortlich:<\/p>\n<ul>\n<li>Z-Dioden haben eine niedrige Durchbruchspannung, was sie f&uuml;r den Einsatz als Gleichrichterdioden ungeeignet macht.<\/li>\n<li>Aufgrund der d&uuml;nnen Verarmungszone haben Zenerdioden eine hohe Sperrschichtkapazit&auml;t, was sie f&uuml;r den Einsatz als Signaldioden ungeeignet macht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie man sieht, haben Z-Dioden vor allem Nachteile, wenn sie wie normale Dioden eingesetzt werden. Das Besondere an ihnen ist die genau bekannte Durchbruchspannung. Das Gute dabei ist, dass die Durchbruchspannung von der genauen Dotierung abh&auml;ngig ist. Dadurch ist es m&ouml;glich, Z-Dioden mit unterschiedlichen Durchbruchspannungen herzustellen.\nDie wichtigsten Eigenschaften einer Zenerdiode sind dabei:<\/p>\n<ul>\n<li>die Z-Spannung <span class=\"mathjax mathjax--inline\">\\(U_{Z}\\)<\/span>, die der Durchbruchspannung <span class=\"mathjax mathjax--inline\">\\(U_{BR}\\)<\/span> entspricht<\/li>\n<li>die maximale Verlustleistung <span class=\"mathjax mathjax--inline\">\\(P_{tot}\\)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Verlustleistung kann wie bei normalen Dioden berechnet werden, aber da Z-Dioden in Sperrrichtung verwendet werden, multipliziert man den Strom <span class=\"mathjax mathjax--inline\">\\(I\\)<\/span> mit der Z-Spannung <span class=\"mathjax mathjax--inline\">\\(U_{Z}\\)<\/span> statt mit der Vorw&auml;rtsspannung <span class=\"mathjax mathjax--inline\">\\(U_F\\)<\/span>:<br>\n<span class=\"mathjax mathjax--inline\">\\(P_{tot} = U_Z \\cdot I\\)<\/span><\/p>\n<p>Das folgende Diagramm zeigt die I-U-Kennlinie f&uuml;r Z-Dioden mit verschiedenen Durchbruchspannungen. In Durchlassrichtung sind sie oberhalb von 0,7 V sehr gut leitend, genau wie normale Dioden. In Sperrrichtung beginnt jede Diode bei der f&uuml;r sie ausgewiesenen Durchbruchspannung zu leiten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" alt=\"I-U-Kennline f&uuml;r Z-Dioden mit verschiedenen Durchbruchspannungnen\" src=\"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diodes\/iv-zener-and-avalanche-diodesDE.svg?decoding=auto&amp;fetchpriority=auto&amp;g-982d5237\"><\/p>\n<p>Vielleicht hast du bemerkt, dass es einen Unterschied in der I-U-Kennlinie zwischen den Z-Dioden mit niedriger und mit hoher Durchbruchspannung gibt. Bei h&ouml;heren Spannungen ist die Kurve wesentlich steiler als bei niedrigeren Spannungen.\nDas liegt daran, dass der Durchbruch durch zwei unterschiedliche physikalische Effekte verursacht wird: den Zener-Effekt und den Lawinendurchbruch (engl. avalanche breakdown). <\/p>\n<p>Bei niedrigeren Spannungen ist der Zener-Effekt entscheidend. Bei h&ouml;heren Spannungen ist der Lawinendurchbruch der dominierende Effekt. Abgeleitet von diesen beiden Effekten unterteilt man die Z-Dioden in Zener- und Avalanche-Dioden. Oft wurde f&uuml;r Z-Dioden allgemein der Begriff Zener-Dioden, benannt nach Clarence Zener, genutzt. Diese Bezeichnung ist auch heute noch weit verbreitetet. Um dem Fakt Rechnung zu tragen, dass der Lawinendurchbruch oberhalb von 5 V wichtiger...<\/p>","tags":["Elektronik","Dioden"],"image":"\/user\/pages\/02.blog\/zener-diodes\/zener-diodes.jpg?g-982d5237"}]}
